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		<title>ISPA Pressespiegel</title>
		<link>http://www.at/rss-feeds/pressespiegel/</link>
		<description>Aktuelles vom ISPA Pressespiegel</description>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 10:17:00 CEST</pubDate>
		<language>de-DE</language>
		<copyright>&#x2117; &amp; &#xA9; ISPA</copyright>
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		<item>
			<title>Sager des Monats in der IKT-Branche</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1681</link>
			<description>&lt;p&gt;Sager des Monats in der IKT-Branche&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;»In der Vergangenheit haben Walled Gardens nicht funktioniert. Apple hat bewiesen, dass es doch geht«, analysiert Christian Untersteiner, Head of Practice Consumer &amp;amp;amp; Business Applications Ericsson, kurz und bündig den Trend zu Apps am Handy.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;»Kein Mensch weiß, wie schnell die Internetverbindung, die er nutzt, wirklich ist. Das ist ein sehr emotional besetztes Thema«, sieht Untersteiner den Ball bei den Providern liegen. Die Mobilfunker sollten auch in Zukunft nachhaltig in Breitbandinfrastruktur investieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;»Es müssen Lösungen gefunden werden, die für die Wirtschaft Sinn machen«, zielt der Ericsson-Experte nun auf einen vielversprechenden neuen Markt: Machine-to-Machine-Communications.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;»Auch 70-Jährige können mühelos mit Technik umgehen. Sie brauchen nur Knöpfe, die groß genug zum Drücken sind«, sieht Univ. Prof. Siegfried Meryn, Mediziner der Nation, großartige Möglichkeiten durch mobile Gesundheitslösungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;»Die Internetwirtschaft wird größer und bunter  trotz der nicht zufriedenstellenden Wettbewerbssituation am Internet-Zugangsmarkt«, hebt Andreas Koman, ISPA Präsident, hervor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: report.at]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 10:17:00 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1681</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Einser im Turnen</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1682</link>
			<description>&lt;p&gt;Oskar Obereder, Geschäftsführer Silver Server und Vorstandsmitglied der Internet Service Providers Austria (ISPA), über die Zeugnisvergabe der EU und deren Auslegung in Österreich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Grunde ist es wie in der Schule: Dort werden halbjährlich Zeugnisse verteilt  und die Telekombranche wartet eben alle zwölf Monate auf den neuesten Implementierungsbericht der Europäischen Kommission in Brüssel. »Gutes Zeugnis für Österreich«, fasst etwa die Rundfunk &amp;amp;amp; Telekom Regulierungs-GmbH die Beurteilung im dem&amp;nbsp; Ende Mai veröffentlichen EU-Bericht zur Situation des heimischen Telekomsektors zusammen. »Trotz einiger weniger Kritikpunkte«, heißt es in einem Newsletter der RTR. Was den interessierten Branchenbeobachter natürlich reflexartig zum 413-Seiten-Pamphlet der EU greifen lässt. Immerhin will man ja aus erster Hand bestätigt bekommen, was die zweite Hand darüber schreibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei dieser näheren Lektüre kommt eines jedoch schnell ans Licht: Vorzugsschüler sind wir in der EU weiterhin nicht, außer vielleicht beim Marktanteil des ehemaligen Monopolisten. Ganz im Gegenteil: Der Breitbandversorgungsgrad von 22,7 % liegt trotz einer leichten Steigerung immer noch unter dem europäischen Durchschnitt von 24,8 %. Nahezu alle westeuropäischen Länder rangieren mitunter deutlich vor Österreich. Die Tendenz bleibt besorgniserregend. Parallel merkt die Europäische Kommission schon in ihrer Einleitung an, dass der Marktanteil des ehemaligen Monopolunternehmens am Festnetz-Breitbandmarkt in den letzten beiden Jahren wieder zunahm und es zu einem Rückgang der alternativen Infrastrukturausbauten kam. So werden bereits 51 % aller Breitbandanschlüsse vom ehemaligen Monopolisten realisiert. Der EU-27-Durchschnitt liegt übrigens bei 45 % Marktanteil des Incumbents. Angeregt wird auch, dass die RTR GmbH »zeitnah« einen praktikablen Regulierungsentwurf bezüglich Next-Generation-Access-Netzwerken liefern soll. Gemeint ist die rechtliche Ausbaugrundlage von u.a. Glasfasernetzen. Das relevante Marktanalyseverfahren wurde im Jänner 2009 gestartet, im September 2009 gab es ein Gutachten dazu, und im Mai 2010 nun den Bescheidentwurf, ein »kurzes« Verfahren also. Nicht zuletzt erwartet sich die EU davon, die als ungünstig angesehene Anteilssituation zwischen Festnetz- und mobilem Breitband zu beeinflussen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Kern der Kritik&lt;br /&gt;Womit wir an einem Kern der »wenigen Kritikpunkte« angelangt wären. Denn so sehr sich bei der Interpretation des EU-Berichts generell die Geister scheiden, so sehr herrschen vor allem beim mobilen Breitband enorme Auffassungsunterschiede. Die RTR GmbH schreibt dazu enthusiastisch in ihrem Newsletter: »In Österreich kann als einzigem Mitgliedsstaat das mobile Breitband als Substitut für einen festen Breitbandanschluss von Privaten gesehen werden. Auch hinsichtlich des Verbreitungsgrades von mobilem Breitband liegt Österreich EU-weit im Spitzenfeld mit über 15 %.« Im EU-Bericht ist von Enthusiasmus über diese Werte allerdings nichts zu spüren. Die Popularität dieses Services wird zwar anerkannt, allerdings mit dem Hinweis auf die aktuelle Marktsituation und die möglichen technischen Einschränkungen und Kapazitätsengpässe. Was das Potenzial von mobilem Breitband weit genauer beschreibt. Hier ein Substitut zu erkennen, wird weder den Anforderungen der Nutzer noch den Möglichkeiten des Internet gerecht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mobiles Breitband ist, was es ist: eine Ergänzung zu leistungsstarken, verlässlichen Festnetz-Breitbandleitungen, und als solche speziell für professionelle Zwecke von enormer Bedeutung. Sich aber mit hohen Verbreitungsgraden des mobilen Breitbandes über den nachhinkenden generellen Wettbewerb und die Marktbeherrschung der Telekom Austria hinwegzutäuschen, gleicht aber dem Streuen von Sand  und zwar ins eigene Auge. Hier wäre stattdessen ehrlicher Realismus gefragt bzw. sollte sich die Regulierungsbehörde die Frage stellen, wieso bei Mobilfunknetzen Wettbewerb herrscht und im Festnetz nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einser im Turnen&lt;br /&gt;Dazu kommt: Es wird schon seine Gründe haben, dass andere Länder, die Österreich bei der Durchdringung von Breitband meist etliche Prozente voraushaben, die Zukunft anderswo sehen. Im EU-Spitzenfeld bei mobilem Breitband zu liegen, ist eine schöne Leistung. Bezogen auf die generelle Zeugnisverteilung hat dies aber eine ähnliche Bedeutung wie ein Einser in Turnen an einer Höheren Technischen Lehranstalt. Das heißt: Er erfüllt zum Senken des Notenschnitts allemal seinen Zweck, mehr aber auch nicht. Es wird Zeit, in den Hauptfächern auf Eins zu stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: report.at]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 12:50:00 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1682</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Digital Leben: Netzneutralität in Gefahr</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1648</link>
			<description>&lt;p&gt;Wie viele Diskussionen hat auch jene um die Netzneutralität vor einigen Jahren in den USA ihren Anfang genommen und ist mit deutlicher Verspätung nach Europa geschwappt. In einem neutralen Netz werden alle Daten gleichwertig behandelt, doch dieses Grundprinzip des Internets steht - vor allem durch mobile Dienste und Bandbreitenfresser wie Videostreaming - zur Disposition. Verschiedentlich wurden Rufe laut, besonders datenintensive Anwendungen providerseitig zu blocken, damit sie nicht den ganzen Datenhighway verstopfen und andere Anwendungen in ihrer Leistungsfähigkeit reduzieren. Der Verein der Internet Service Provider Austria hat gestern zu einer Diskussion zum Thema geladen. Michael Fiedler war dort, fasst die Positionen der verschiedenen Parteien zusammen und stellt die Frage, ob das Netz denn überhaupt noch neutral ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestaltung: Michael Fiedler. Redaktion: Franz Zeller&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: http://oe1.orf.at/programm/239068]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 05 May 2010 11:14:00 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1648</guid>
		</item>
		<item>
			<title>"Wettbewerb soll Netzneutralität sichern"</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1646</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Eine Expertenrunde hat am Dienstagabend in Wien das Thema Netzneutralität diskutiert. Wie auch die EU-Kommission waren die Beteiligten vorwiegend der Meinung, dass der freie Wettbewerb die Netzneutralität sichere.&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter dem Motto &amp;amp;quot;Netzneutralität - Wie neutral ist das Internet?&amp;amp;quot; lud der österreichische Provider-Verband ISPA die Experten zu einer Diskussion ein. Nachdem die Diskussionen in den USA darüber bereits vor fünf bis sechs Jahren begonnen haben, findet das Thema nun auch hierzulande Gehör. Netzneutralität bedeutet, dass Netzbetreiber alle Daten gleich behandeln und beispielsweise nicht sperren oder bremsen dürfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;fact&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Links:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1632590/&quot;&gt;EU-Parlament stimmt Telekompaket zu&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1636484/&quot;&gt;Kroes muss nachsitzen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hintergrund sind die von der Europäischen Kommission kürzlich im Rahmen des Telekompakets dazu festgelegten Regeln. Die EU-Mitgliedsstaaten sind jetzt dazu aufgerufen, die Netzneutralität in nationale Gesetze zu gießen. Die Richtlinie sieht unter anderem vor, dass der Internet-Anbieter den Kunden informieren muss, wenn er den Datenverkehr drosselt.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Google sagte ab&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie brisant das Thema ist, zeigte die kurzfristige Terminabsage einer Vertreterin von Google. Die Lobbyistin sei von der Zentrale des Internet-Konzerns gebeten worden, derzeit keine Statements zur Netzneutralität abzugeben, sagte Moderator und ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ivan Brincat von der Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien der EU-Kommission eröffnete die Diskussion und betonte, dass die Kommission die Netzneutralität als politisches Ziel formuliert habe. Meinungsfreiheit, Transparenz und faire Bedingungen seien sicherzustellen, um Innovationen im Internet, also neue Geschäftsmodelle, zu fördern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die nationalen Regulierungsbehörden seien dafür zuständig, &amp;amp;quot;die Beeinträchtigung der Dienstleistungen und die Behinderung oder Verlangsamung des Verkehrs über öffentliche Netze zu verhindern&amp;amp;quot;. Eine Chance sei etwa ein Preismanagement, wonach Kunden, die mehr Bandbreite wollen, auch mehr dafür zahlen müssten. Schließlich sei aber eine Balance zwischen den Interessen allen Parteien herzustellen, so Brincat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;fact&quot;&gt;In puncto Netzneutralität herrschte auf der Berliner Social-Media-Konferenz re:publica im April keine Einigkeit. Während Verbraucherschützer und der Chaos Computer Club (CCC) genaue gesetzliche Regeln forderten, meinte eine Vertreterin der deutschen Bundesnetzagentur, dass Wettbewerb zwischen den Netzbetreibern oft schon ausreiche.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Links:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1644953/&quot;&gt;Netzneutralität: Zweifel an Marktgläubigkeit&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1639509/&quot;&gt;Verizon Wireless öffnet Netz für Skype-Nutzung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;&amp;quot;Transparenter Wettbewerb&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Andreas Peya, bei Verizon Business für die Regulierungsstrategie unter anderem auch in Österreich zuständig, ist der &amp;amp;quot;transparente Wettbewerb&amp;amp;quot; wichtig. In Europa sei der Konzern mehr auf Geschäftskunden ausgerichtet, und diese würden die verlangte Qualität auch bekommen und bezahlen. Für den Privatkunden hingegen sei Transparenz dafür nötig, dass dieser wisse, &amp;amp;quot;was er einkauft und was er dafür bekommt&amp;amp;quot;. Somit entscheide er selbst über die Menge an Bandbreite, die er kaufe, und die Qualität des Providers.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datenschutzexperte Andreas Krisch, Präsident von European Digital Rights (EDRi), betonte die Wichtigkeit dessen, jedem Nutzer einen gleichwertigen Zugang zu geben. Peyas Vertrauen auf die Privatkunden konnte er aber nicht teilen. &amp;amp;quot;Die Endanwender haben kein Interesse an technischen Details&amp;amp;quot;, so Peya. Zudem &amp;amp;quot;kommt den Nutzern eine wesentliche Rolle zu, weil sie den Markt bestimmen, das heißt, wo sich Geld verdienen lässt&amp;amp;quot;, so Krisch - weshalb sie auch die Freiheit haben sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;fact&quot;&gt;Deep Packet Inspection (DPI) ist zum Reizbegriff für Datenschützer und Netzaktivisten geworden. Diese Netzwerküberwachungstechnik lässt tief in den Datenstrom blicken. Sie kann für das Netzwerkmanagement nützlich sein, aber auch Zensur und gezielte Benachteiligung von Diensten im Netz ermöglichen. Das bedeute eine Gefahr für die Netzneutralität.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Link:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1607275/&quot;&gt;Deep Packet Inspection: Die Nase tief im Netz&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Regulierungsbehörde gefragt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Ministerium werde die Netzneutralität noch nicht sehr &amp;amp;quot;prominent diskutiert&amp;amp;quot;, sagte Christian Singer vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) im Bereich Telekom/Post. Der Leiter der Rechtsabteilung betonte vor allem, dass es noch keine klare Definition des Begriffs &amp;amp;quot;Netzneutralität&amp;amp;quot; gebe und der &amp;amp;quot;Inhalt noch sehr schwammig&amp;amp;quot; sei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;amp;quot;Die Nutzer brauchen einen offenen Zugang&amp;amp;quot;, so Singer. Wie aber auch Peya und Brincat ist er der Meinung, dass der Wettbewerb Engpässe vermeiden könne und die Qualität sichern würde - beides aber auch mit der freien Meinungsäußerung, Transparenz und vor allem der Frage der Rechtssicherheit übereinstimmen müsse. &amp;amp;quot;Wir können aber keinen Wettbewerb sicherstellen, das ist möglicherweise Aufgabe der Regulierung&amp;amp;quot;, so Singer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Peya schlug einen runden Tisch mit den Beteiligten und unter der Moderation der Regulierungsbehörde vor, um Standards für die Netzneutralität festzulegen. Wobei er wiederum betonte, dass dabei &amp;amp;quot;stark auf die Kräfte des Wettbewerbs zu vertrauen&amp;amp;quot; sei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: Futurzone.at/ Claudia Glechner)&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 04 May 2010 11:22:00 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1646</guid>
		</item>
		<item>
			<title>EU zahlt 300.000 Euro für Pro-Netzsperren-Lobbying</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1644</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Um ihren Vorschlag für Internetsperren gegen Kinderpornos durchzubringen, bezahlt die EU Jugendschutzorganisationen. In Großbritannien wird bereits eine komplette Abhörung des Internetverkehrs getestet.&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit Cecilia Malmström, Innenkommissarin der EU, ihren Vorschlag zur Einführung von Internet-Sperrfiltern gegen kinderpornografisches Material vorgestellt hat, arbeitet die Kommission fleißig daran, dass der Vorschlag Realität wird. Nach Angaben von &lt;a href=&quot;http://www.computerworld.com/s/article/9176119/Lone_IT_industry_voice_speaks_out_against_EU_Web_filter_plan&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Computerworld&lt;/a&gt; wurden 300.000 Euro an Jugenschutzgruppen in ganz Europa verteilt, um für den Netzsperren-Plan Stimmung zu machen. Unter anderem soll die European NGO Alliance for Child Safety Online (ENACSO) im Europaparlament direkt eine Lobbying-Veranstaltung abhalten, um Abgeordnete zu beeinflussen, für Netzsperren zu stimmen. Die Kommission will Organisationen wie ENACSO nutzen, um das Argument, die Zivilgesellschaft hätte kein Problem mit Netzsperren, durchbringen zu können. Ein krasses Gegenbeispiel dafür ist der deutsche Verein &lt;a href=&quot;http://mogis-verein.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;MOGIS&lt;/a&gt; (Missbrauchsopfer gegen Internetsperren). Er setzt sich vehement gegen die Sperrfilter ein und fordert die Löschung von Darstellungen von Kindesmisshandlung sowie mehr Prävention.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;noprint&quot;&gt;&lt;/div&gt;
&lt;h2&gt;IT-Industrie hält sich bedeckt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittlerweile hat sich erstmals ein Vertreter der IT-Industrie offiziell zu den Plänen von Malmström geäußert. Ed Black, Präsident der Computer &amp;amp;amp; Communications Industry Association (CCIA) nennt den Vorschlag einen Gefahr für die Offenheit des Internet. Seine Stimme verhallt derzeit recht einsam. Denn obwohl der CCIA Branchengrößen wie Google, Microsoft, Yahoo und AMD angehören, hat bisher noch keines der Unternehmen sich öffentlich getraut, Stellung zu beziehen. &amp;amp;quot;Mit solchen Gesetzen wird das offene Netz mit 1000 Schnitten sterben&amp;amp;quot;, warnt Black. Die massive Zensur, die etwa China praktiziere sei nichts im Vergleich zu dem, was jetzt langfristig für Konsequenzen drohen könnten, würde Malmströms Vorschlag Gesetz werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Musiklobby froh über Kinderpornos&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erst kürzlich warnte der EU-Abgeordnete Christian Engström davor, dass Netzsperren der Unterhaltungsindustrie als willkommenes Mittel dienen, um Urheberrechtsfilter zu installieren. Ein &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/techscience/internet/561374/index.do&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Anwalt der Musiklobby IFPI&lt;/a&gt; soll laut Engström schon 2007 bei einer Veranstaltung gesagt haben, dass Kinderpornos &amp;amp;quot;großartig&amp;amp;quot; seien, da man über sie Politiker zur Einführung von Netzsperren bewegen könne. Sobald sich die Technik bei den Darstellungen von Kindesmisshandlung erfolgreich bewiesen hat, könne man sie auf andere Bereiche ausdehnen, so der Gedanke des Anwalts. Neben Engström warnen auch andere EU-Parlamentarier vor dem Plan, ebenso zahlreiche Bürgerrechtsgruppierungen. Ob es für sie aber eine Mehrheit im Parlament gibt, ist derzeit ungewiss.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Komplette Abhörverfahren in Testphase&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Europa blockieren bereits Großbritannien, Dänemark und Italien diverse Websites. Großbritannien testet derzeit sogar sogenannte Deep Packet Inspection (DPI). Dabei wird nicht nur untersucht, woher die Daten stammen und wann sie geschickt wurden, sondern der komplette Inhalte wird geprüft. Sie ist um einiges aufwendiger als andere Filterverfahren. Würden Staaten flächendeckend DPI für den gesamten Internetverkehr einsetzen, wäre das gleichzusetzen mit einer konstanten Abhörung aller Telefongespräche - und zwar der Inhalte, nicht wie derzeit üblich nur die Verbindungsdaten im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung. Im Einsatz ist DPI derzeit zwar schon in vielen Unternehmen und auch Ländern, allerdings wird die Technik noch nicht zur großflächigen Blockade von Websites oder direkter Zensur eingesetzt - abgesehen von China und dem Iran.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Deutschland setzt auf Löschen statt Sperren&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als einziges Land vehement gegen Netzsperren ausgesprochen hat sich bisher nur Deutschland. Hier war im Rahmen des heftig umstrittenen Zugangserschwerungsgesetzes geplant gewesen, über kinderpornografische Websites ein Stoppschild zu legen, um Täter abzuschrecken. Der Plan wurde (unter anderem wegen seiner Ineffizienz) auf Eis gelegt, die aktuelle Bundesregierung hat beschlossen, das Gesetz nicht umzusetzen. Stattdessen wird eine weit effektivere Methode verfolgt: Löschen statt Sperren. Sobald bekannt wird, wo sich kinderpornografisches Material befindet, werden die Provider ermittelt und dazu veranlasst, es zu löschen. Liegen die Server im Ausland, werden die entsprechenden Behörden informiert. Ein weiteres Land, das vom Netzsperren-Plan wieder Abstand nahm, ist Australien, wie &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Australische-Webfilter-Plaene-liegen-vorerst-auf-Eis-990852.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heise&lt;/a&gt; berichtet. Allerdings wird dessen Entscheidung kaum Einfluss auf die Entwicklung in der EU haben.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Österreichs Provider aktiv gegen Kinderpornos&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Österreich arbeitet die Vereinigung der Internetprovider ISPA mit dem Projekt &lt;a href=&quot;http://stopline.at/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stopline&lt;/a&gt; aktiv gegen Kinderpornografie und Neonazismus im Internet. Werden entsprechende Websites entdeckt, kann man sie dort melden. Befindet sich der Ursprung in Österreich, wird ähnlich wie in Deutschland vorgegangen und der Inhalt entfernt. Für Quellen im Ausland werden die Daten an INHOPE, einen internationalen Zusammenschluss von 30 Ländern, der als Dachorganisation für Internet-Beschwerden gilt, weitergeleitet. Die EU selbst hat INHOPE bereits 1999 ins Leben gerufen, um den genannten Problemen Herr zu werden. Wie im &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/techscience/internet/562137/Seit%20Cecilia%20Malmstr%C3%B6m,%20Innenkommissarin%20der%20EU,%20ihren%20Vorschlag%20zur%20Einf%C3%BChrung%20von%20Internet-Sperrfiltern%20gegen%20kinderpornografisches%20Material%20vorgestellt%20hat,%20arbeitet%20die%20Kommission%20flei%C3%9Fig%20daran,%20dass%20der%20Vorschlag%20Realit%C3%A4t%20wird.%20Nach%20Angaben%20von%20Computerworld%20%20wurden%20300.000%20Euro%20an%20Jugenschutzgruppen%20in%20ganz%20Europa%20verteilt,%20um%20f%C3%BCr%20den%20Netzsperren-Plan%20Stimmung%20zu%20machen.%20Darunter%20auch%20die%20European%20NGO%20Alliance%20for%20Child%20Safety%20Online%20%28ENACSO%29,%20die%20im%20Europaparlament%20direkt%20eine%20Lobbying-Veranstaltung%20abhalten%20will,%20um%20Abgeordnete%20zu%20beeinflussen,%20f%C3%BCr%20Netzsperren%20zu%20stimmen.%20Die%20Kommission%20will%20Organisationen%20wie%20ENACSO%20nutzen,%20um%20das%20Argument,%20die%20Zivilgesellschaft%20h%C3%A4tte%20kein%20Problem%20mit%20Netzsperren,%20durchbringen%20zu%20k%C3%B6nnen.%20Ein%20krasses%20Gegenbeispiel%20daf%C3%BCr%20ist%20der%20deutsche%20Verein%20MOGIS%20%20%28Missbrauchsopfer%20gegen%20Internetsperren%29.%20%20Mittlerweile%20hat%20sich%20erstmals%20ein%20Vertreter%20der%20IT-Industrie%20offiziell%20zu%20den%20Pl%C3%A4nen%20von%20Malmstr%C3%B6m%20ge%C3%A4u%C3%9Fert.%20Ed%20Black,%20Pr%C3%A4sident%20der%20Computer%20&amp;amp;%20Communications%20Industry%20Association%20%28CCIA%29%20nennt%20den%20Vorschlag%20einen%20Gefahr%20f%C3%BCr%20die%20Offenheit%20des%20Internet.%20Seine%20Stimme%20verhallt%20derzeit%20recht%20einsam.%20Denn%20obwohl%20der%20CCIA%20Branchengr%C3%B6%C3%9Fen%20wie%20Google,%20Microsoft,%20Yahoo%20und%20AMD%20angeh%C3%B6ren,%20hat%20bisher%20noch%20keines%20der%20Unternehmen%20sich%20%C3%B6ffentlich%20getraut,%20Stellung%20zu%20beziehen.&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jahresbericht 2009&lt;/a&gt; von Stopline zu sehen ist, stammt der Großteil des gemeldeten Materials aus den USA - die von den EU-Gesetzen nicht betroffen wären.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Sperren verhindern Misshandlung nicht&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zahlreiche Bürgerrechts- und Jugendschutzorganisationen wie MOGIS plädieren für mehr Prävention, anstatt das vorhandene Problem per Filter einfach auszublenden. Die Probleme sollten an der Wurzel angepackt und nicht erst Symptome über leicht zu überwindende Maßnahmen wie Netzsperren kaschiert werden, heißt es. Anders sieht das ECPAT Österreich, ein Verein der Teil einer internationalen Organisation ist und gegen Kinderpornografie, -handel und -prostitution kämpft. Die Organisation sieht Sperren als probates Mittel, um die Verbreitung des Materials zu stoppen. Allerdings nur im Rahmen eines Gesamtpakets, das auch Präventionsmaßnahmen inkludiert. Eines steht aber fest: Das Problem der Kindesmisshandlung beginnt nicht im Internet. Dort offenbaren sich nur ihre erschreckenden Auswüchse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: diepresse.com]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 08:30:00 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1644</guid>
		</item>
		<item>
			<title>ISPA Forum zur Netzneutralität</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1643</link>
			<description>&lt;p&gt;Am vierten Mai wird im Rahmen des ISPA Forums darüber diskutiert, wie neutral das Internet wirklich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Wien, 28.4.2010) Unter dem Titel &amp;amp;quot;Netzneutralität  Wie neutral ist das Internet?&amp;amp;quot; gehen Experten und Expertinnen im Rahmen des ISPA Forums einer Reihe interessanter Fragen zum Thema neutrale Datenübermittlung nach. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Teilnehmer erfahren was wirklich hinter dem Schlagabtausch zum Thema Netzneutralität steht. Dazu werden unter anderem Fragen wie &amp;amp;quot;Ist es genug, dass Konsumenten darüber Bescheid wissen, wie ihr Internet Provider seine Netze managt?&amp;amp;quot; oder &amp;amp;quot;Was haben die Demokratiebewegung im Iran oder die anstehenden Investitionen in die Breitbandnetze der Zukunft mit dem neutralen Netz zu tun?&amp;amp;quot; behandelt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter der Moderation von Andreas Wildberger (ISPA Generalsekretär) diskutieren neben Andreas Koman (ISPA Präsident/Tele2) und Ivan Brincat (Europäische Kommission) noch Andreas Krisch (Obmann des Vereins für Internet-Benutzer Österreichs Vibe!at), Anette Kroeber-Riel (Google), Andreas Peya (Verizon Business) und Christian Singer (BMVIT).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnahme an dem Forum ist kostenlos, um Anmeldung wird jedoch gebeten. Nähere Informationen finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.ispa.at/nc/events/ueberblick/events/495/caltype/1/date/20100504/view/event/lastview/list-20/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Wann: &lt;/STRONG&gt;4. Mai 2010, 17-19 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo: Media Tower, Taborstraße 1-3, 15. Stock, 1020 Wien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: telekom-presse.at]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 16:31:04 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1643</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Wien: Diskussion über Netzneutralität</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1642</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;ISPA-Forum über Netzkontrolle und Markt&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;fact&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Link:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.ispa.at/nc/events/ueberblick/events/495/caltype/1/date/20100504/view/event/lastview/list-20/&quot;&gt;ISPA: Debatte über Netzneutralität mit Anmeldungsoption&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der österreichische Provider-Verband ISPA lädt für den Dienstag, 4. Mai, um 17.00 Uhr zu einer Diskussion über das Thema Netzneutralität in den Media Tower, Taborstraße 1-3, 1020 Wien. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung via ISPA-Website wird gebeten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem jüngst verabschiedeten Telekompaket der EU genügt es, wenn Provider ihre Kunden über Einschränkungen im Datenverkehr informieren. Den Rest soll, so der Wille der Kommission, der Markt regeln. Ob das genügt, um die Konsumenten vor Nachteilen durch selektive Behinderung bestimmter Protokolle oder Inhaltekontrolle via Deep Packet Inspection zu bewahren, debattiert eine Expertenrunde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmenden:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Keynote: Ivan Brincat, Europäische Kommission&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Andreas Krisch, Obmann des Vereins für Internet-Benutzer Österreichs - Vibe!at, Technischer Experte für das Europäische Datenschutzgütesiegel, Präsident European Digital Rights (EDRi)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Annette Kroeber-Riel, Google/Lobbyistin für Österreich, Deutschland, Schweiz&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Andreas Peya, Verizon Business/Leiter Regulierung Deutschland, Österreich, Schweiz&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Christian Singer, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Leiter juristischer Dienst Telekommunikation&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: futurezone.at]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 13:05:31 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1642</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Computerwelt: Internetprovider lehnen Vorratsdatenspeicherung ab</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1638</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;&lt;STRONG&gt;Zwei Drittel der österreichischen Internetzugangsanbieter sprechen sich gegen die Umsetzung der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung aus.&lt;/STRONG&gt;&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div id=&quot;articleLongText&quot;&gt;Zwei Drittel der österreichischen Internetzugangsanbieter sprechen sich gegen die Umsetzung der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung aus. Ein Drittel will die Daten nur speichern, wenn es einen ausdrücklichen Auftrag eines Richters gibt, geht aus einer Umfrage unter den rund 200 Mitgliedern der Vereinigung der Österreichischen Internet Service Provider (ISPA) hervor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für eine Umsetzung hat kein einziger Provider plädiert. Die durch die Einführung der Vorratsdatenspeicherung im ersten Jahr auftretenden Kosten (Installation und Betrieb) sind für die Hälfte der Provider (49 Prozent) noch nicht absehbar. Jeweils 21 Prozent erwarten Aufwände von bis zu 50.000 Euro beziehungsweise von 50.000 bis 150.000 Euro. Rund jeder zehnte ISP (neun Prozent) geht davon aus, dass bis zu 500.000 Euro fällig werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;amp;quot;In Deutschland gibt es für die Provider keinen Kostenersatz, in Österreich ist das glücklicherweise anders. Allerdings weiß man nicht, ob das nicht zu niedrig angesetzt wird&amp;amp;quot;, gab ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_offline.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_154&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; im Gespräch mit der APA zu bedenken. Wichtig sei vor allem für die kleineren Betriebe, dass die Kosten gleich abgegolten werden &amp;amp;quot;und nicht in ein oder zwei Jahren&amp;amp;quot;.&lt;br /&gt;Außerdem fordere man eine Übergangsfrist von mindestens sechs Monaten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wildberger warnte außerdem davor, an der Ausnahme von der Speicherpflicht für Kleinunternehmen, darunter fallen mehr als die Hälfte der ISPA-Mitglieder, zu rütteln. Entsprechende Signale seien zu vernehmen. Der organisatorische Aufwand sei KMU allerdings nicht zumutbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für 43 Prozent der Provider ist der zusätzliche Arbeitsaufwand durch die Umsetzung noch nicht absehbar. 21 Prozent rechnen mit weniger als fünf Wochenstunden, 27 Prozent mit fünf bis zehn Wochenstunden und neun Prozent mit noch mehr Extra-Arbeit. Zwei Drittel der Provider haben sich in der Umfrage jedenfalls dafür ausgesprochen, auf europäischer Ebene alle Hebel in Bewegung zu setzen, um &amp;amp;quot;die Richtlinie an ihrem Ursprung abzuschaffen&amp;amp;quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung (Data Retention) verpflichtet alle Mitgliedstaaten dazu, Verkehrsdaten aus Telefonnetzen und dem Internet mindestens sechs Monate zu speichern.&lt;br /&gt;In Deutschland hat das Bundesverfassungsgericht Anfang März das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung nach Beschwerden von mehr als 34.000 Bürgern gekippt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: Computerwelt.at]&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 15:11:09 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1638</guid>
		</item>
		<item>
			<title>derStandard.at: Internetprovider lehnen Vorratsdatenspeicherung großteils ab</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1637</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Jeder zehnte ISP erwartet Kosten von mehr als 150.000 Euro - Ausnahme für Kleinbetriebe könnte wackeln&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;Zwei Drittel der österreichischen Internetzugangsanbieter sprechen sich gegen die Umsetzung der umstrittenen &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/1271375084691/Internetprovider-lehnen-Vorratsdatenspeicherung-grossteils-ab&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Vorratsdatenspeicherung&lt;/a&gt; aus. Ein Drittel will die Daten nur speichern, wenn es einen ausdrücklichen Auftrag eines Richters gibt, geht aus einer Umfrage unter den rund 200 Mitgliedern der&lt;a href=&quot;http://www.ispa.at&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; Vereinigung der Österreichischen Internet Service Provider (ISPA) &lt;/a&gt;hervor. Für eine Umsetzung hat kein einziger Provider plädiert.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Kosten&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die durch die Einführung der Vorratsdatenspeicherung im ersten Jahr auftretenden Kosten (Installation und Betrieb) sind für die Hälfte der Provider (49 Prozent) noch nicht absehbar. Jeweils 21 Prozent erwarten Aufwände von bis zu 50.000 Euro beziehungsweise von 50.000 bis 150.000 Euro. Rund jeder zehnte ISP (neun Prozent) geht davon aus, dass bis zu 500.000 Euro fällig werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;amp;quot;In Deutschland gibt es für die Provider keinen Kostenersatz, in Österreich ist das glücklicherweise anders. Allerdings weiß man nicht, ob das nicht zu niedrig angesetzt wird&amp;amp;quot;, gab ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_offline.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_135&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; zu bedenken. Wichtig sei vor allem für die kleineren Betriebe, dass die Kosten gleich abgegolten werden &amp;amp;quot;und nicht in ein oder zwei Jahren&amp;amp;quot;. Außerdem fordere man eine Übergangsfrist von mindestens sechs Monaten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Warnung&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wildberger warnte außerdem davor, an der Ausnahme von der Speicherpflicht für Kleinunternehmen, darunter fallen mehr als die Hälfte der ISPA-Mitglieder, zu rütteln. Entsprechende Signale seien zu vernehmen. Der organisatorische Aufwand sei KMU allerdings nicht zumutbar. Für 43 Prozent der Provider ist der zusätzliche Arbeitsaufwand durch die Umsetzung noch nicht absehbar. 21 Prozent rechnen mit weniger als fünf Wochenstunden, 27 Prozent mit fünf bis zehn Wochenstunden und neun Prozent mit noch mehr Extra-Arbeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei Drittel der Provider haben sich in der Umfrage jedenfalls dafür ausgesprochen, auf europäischer Ebene alle Hebel in Bewegung zu setzen, um &amp;amp;quot;die Richtlinie an ihrem Ursprung abzuschaffen&amp;amp;quot;. Die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung (Data Retention) verpflichtet alle Mitgliedstaaten dazu, Verkehrsdaten aus Telefonnetzen und dem Internet mindestens sechs Monate zu speichern. In Deutschland hat das Bundesverfassungsgericht Anfang März das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung nach Beschwerden von mehr als 34.000 Bürgern gekippt. (APA)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: derstandard.at]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 15:08:34 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1637</guid>
		</item>
		<item>
			<title>relevant: Internetprovider lehnen Vorratsdatenspeicherung ab</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1636</link>
			<description>&lt;p&gt;Zwei Drittel der österreichischen Internetzugangsanbieter sprechen sich gegen die Umsetzung der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Drittel will die Daten nur speichern, wenn es einen ausdrücklichen Auftrag eines Richters gibt, geht aus einer Umfrage unter den rund 200 Mitgliedern der Vereinigung der Österreichischen Internet Service Provider (ISPA) hervor. Für eine Umsetzung hat kein einziger Provider plädiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die durch die Einführung der Vorratsdatenspeicherung im ersten Jahr auftretenden Kosten (Installation und Betrieb) sind für die Hälfte der Provider (49 Prozent) noch nicht absehbar. Jeweils 21 Prozent erwarten Aufwände von bis zu 50.000 Euro beziehungsweise von 50.000 bis 150.000 Euro. Rund jeder zehnte ISP (neun Prozent) geht davon aus, dass bis zu 500.000 Euro fällig werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;amp;quot;In Deutschland gibt es für die Provider keinen Kostenersatz, in Österreich ist das glücklicherweise anders. Allerdings weiß man nicht, ob das nicht zu niedrig angesetzt wird&amp;amp;quot;, gab ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_offline.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_104&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; im Gespräch mit der APA zu bedenken. Wichtig sei vor allem für die kleineren Betriebe, dass die Kosten gleich abgegolten werden &amp;amp;quot;und nicht in ein oder zwei Jahren&amp;amp;quot;. Außerdem fordere man eine Übergangsfrist von mindestens sechs Monaten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wildberger warnte außerdem davor, an der Ausnahme von der Speicherpflicht für Kleinunternehmen, darunter fallen mehr als die Hälfte der ISPA-Mitglieder, zu rütteln. Entsprechende Signale seien zu vernehmen. Der organisatorische Aufwand sei KMU allerdings nicht zumutbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für 43 Prozent der Provider ist der zusätzliche Arbeitsaufwand durch die Umsetzung noch nicht absehbar. 21 Prozent rechnen mit weniger als fünf Wochenstunden, 27 Prozent mit fünf bis zehn Wochenstunden und neun Prozent mit noch mehr Extra-Arbeit. Zwei Drittel der Provider haben sich in der Umfrage jedenfalls dafür ausgesprochen, auf europäischer Ebene alle Hebel in Bewegung zu setzen, um &amp;amp;quot;die Richtlinie an ihrem Ursprung abzuschaffen&amp;amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung (Data Retention) verpflichtet alle Mitgliedstaaten dazu, Verkehrsdaten aus Telefonnetzen und dem Internet mindestens sechs Monate zu speichern. In Deutschland hat das Bundesverfassungsgericht Anfang März das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung nach Beschwerden von mehr als 34.000 Bürgern gekippt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: relevant.at]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 15:06:37 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1636</guid>
		</item>
		<item>
			<title>UPC Austria: Internetprovider lehnen Vorratsdatenspeicherung ab</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1635</link>
			<description>&lt;p&gt;Zwei Drittel der österreichischen Internetzugangsanbieter sprechen sich gegen die Umsetzung der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Drittel will die Daten nur speichern, wenn es einen ausdrücklichen Auftrag eines Richters gibt, geht aus einer Umfrage unter den rund 200 Mitgliedern der Vereinigung der Österreichischen Internet Service Provider (ISPA) hervor. Für eine Umsetzung hat kein einziger Provider plädiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die durch die Einführung der Vorratsdatenspeicherung im ersten Jahr auftretenden Kosten (Installation und Betrieb) sind für die Hälfte der Provider (49 Prozent) noch nicht absehbar. Jeweils 21 Prozent erwarten Aufwände von bis zu 50.000 Euro beziehungsweise von 50.000 bis 150.000 Euro. Rund jeder zehnte ISP (neun Prozent) geht davon aus, dass bis zu 500.000 Euro fällig werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;amp;quot;In Deutschland gibt es für die Provider keinen Kostenersatz, in Österreich ist das glücklicherweise anders. Allerdings weiß man nicht, ob das nicht zu niedrig angesetzt wird&amp;amp;quot;, gab ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_offline.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_73&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; im Gespräch mit der APA zu bedenken. Wichtig sei vor allem für die kleineren Betriebe, dass die Kosten gleich abgegolten werden &amp;amp;quot;und nicht in ein oder zwei Jahren&amp;amp;quot;. Außerdem fordere man eine Übergangsfrist von mindestens sechs Monaten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wildberger warnte außerdem davor, an der Ausnahme von der Speicherpflicht für Kleinunternehmen, darunter fallen mehr als die Hälfte der ISPA-Mitglieder, zu rütteln. Entsprechende Signale seien zu vernehmen. Der organisatorische Aufwand sei KMU allerdings nicht zumutbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für 43 Prozent der Provider ist der zusätzliche Arbeitsaufwand durch die Umsetzung noch nicht absehbar. 21 Prozent rechnen mit weniger als fünf Wochenstunden, 27 Prozent mit fünf bis zehn Wochenstunden und neun Prozent mit noch mehr Extra-Arbeit. Zwei Drittel der Provider haben sich in der Umfrage jedenfalls dafür ausgesprochen, auf europäischer Ebene alle Hebel in Bewegung zu setzen, um &amp;amp;quot;die Richtlinie an ihrem Ursprung abzuschaffen&amp;amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung (Data Retention) verpflichtet alle Mitgliedstaaten dazu, Verkehrsdaten aus Telefonnetzen und dem Internet mindestens sechs Monate zu speichern. In Deutschland hat das Bundesverfassungsgericht Anfang März das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung nach Beschwerden von mehr als 34.000 Bürgern gekippt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: upc.at]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 14:59:43 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1635</guid>
		</item>
		<item>
			<title>orf: Heimische Provider gegen Vorratsdatenspeicherung</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1640</link>
			<description>&lt;p&gt;Kein einziger österreichischer Provider ist für die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung (Data-Retention). Stattdessen plädieren sie dafür, auf europäischer Ebene alle Hebel in Bewegung zu setzen, um &amp;amp;quot;die Richtlinie an ihrem Ursprung abzuschaffen&amp;amp;quot;. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;STRONG&gt;Mehr&lt;/STRONG&gt; dazu in &lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1645642/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;futurezone.ORF.at&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: orf.at]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 09:13:00 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1640</guid>
		</item>
		<item>
			<title>futurezone: Provider gegen Vorratsdatenspeicherung</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1639</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Kein einziger österreichischer Provider ist für die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung (Data-Retention). Stattdessen plädieren sie dafür, auf europäischer Ebene alle Hebel in Bewegung zu setzen, um &amp;amp;quot;die Richtlinie an ihrem Ursprung abzuschaffen&amp;amp;quot;. &lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei Drittel der österreichischen Internet-Zugangsanbieter sprechen sich gegen die Umsetzung der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Drittel kann sich einen Alternativvorschlag zur pauschalen Speicherung der Verbindungsdaten aller Bürger vorstellen: Beim &amp;amp;quot;Quick Freeze&amp;amp;quot; können bestimmte Verbindungsdaten eines Individuums oder einer Region vom Provider protokolliert werden, wenn es einen Verdachtmoment mit ausdrücklichem Auftrag eines Richters gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das geht aus einer Umfrage unter den rund 200 Mitgliedern der Vereinigung der österreichischen Internet-Service-Provider (ISPA) hervor. Für eine Umsetzung hat kein einziger Provider plädiert.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Kosten nicht abschätzbar&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die durch die Einführung der Vorratsdatenspeicherung im ersten Jahr auftretenden Kosten (Installation und Betrieb) sind für die Hälfte der Provider (49 Prozent) noch nicht absehbar. Jeweils 21 Prozent erwarten Aufwände von bis zu 50.000 Euro beziehungsweise von 50.000 bis 150.000 Euro. Rund jeder zehnte ISP (neun Prozent) geht davon aus, dass bis zu 500.000 Euro fällig werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Schwere Belastung für KMUs&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;amp;quot;In Deutschland gibt es für die Provider keinen Kostenersatz, in Österreich ist das glücklicherweise anders. Allerdings weiß man nicht, ob das nicht zu niedrig angesetzt wird&amp;amp;quot;, gab ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_busy.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_12&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; im Gespräch mit der APA zu bedenken. Wichtig sei vor allem für die kleineren Betriebe, dass die Kosten gleich abgegolten werden &amp;amp;quot;und nicht in ein oder zwei Jahren&amp;amp;quot;. Außerdem fordere man eine Übergangsfrist von mindestens sechs Monaten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wildberger warnte außerdem davor, an der Ausnahme von der Speicherpflicht für Kleinunternehmen, darunter fallen mehr als die Hälfte der ISPA-Mitglieder, zu rütteln. Entsprechende Signale seien zu vernehmen. Der organisatorische Aufwand sei KMUs allerdings nicht zumutbar.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Richtlinie abschaffen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für 43 Prozent der Provider ist der zusätzliche Arbeitsaufwand durch die Umsetzung noch nicht absehbar. 21 Prozent rechnen mit weniger als fünf Wochenstunden, 27 Prozent mit fünf bis zehn Wochenstunden und neun Prozent mit noch mehr Extraarbeit. Zwei Drittel der Provider haben sich in der Umfrage jedenfalls dafür ausgesprochen, auf europäischer Ebene alle Hebel in Bewegung zu setzen, um &amp;amp;quot;die Richtlinie an ihrem Ursprung abzuschaffen&amp;amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Evaluierung läuft derzeit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;EU-Grundrechtekommissarin Viviane Reding lässt die Richtlinie derzeit auf ihre Konformität mit den Grundrechten prüfen und deren Verhältnismäßigkeit evaluieren. Das Ergebnis dieser Prüfung soll im Herbst dieses Jahres vorliegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Richtlinie verpflichtet alle Mitgliedsstaaten dazu, Verkehrsdaten aus Telefonnetzen und dem Internet mindestens sechs Monate zu speichern. In Deutschland hat das Bundesverfassungsgericht Anfang März das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung nach Beschwerden von mehr als 34.000 Bürgern gekippt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: futurezone.orf.at]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 09:01:00 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1639</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Was tun gegen Kinderpornografie im Internet?</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1634</link>
			<description>&lt;p&gt;Sind Netzsperren ineffizient?&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;abstract minheight-80&quot;&gt;Cecilia Malmström, EU-Kommissarin für Inneres, hat Ende März 2010 einen Entwurf für eine EU-Richtlinie vorgelegt, in der unter anderem Netzsperren gegen Kinderpornografie-Websites gefordert sind. Die Provider und Bürgerrechtsgruppen sind dagegen.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;gallery&quot;&gt;&lt;div class=&quot;galleryitem&quot;&gt;         &lt;img alt=&quot;(c) Hoslet, EPA&quot; title=&quot;(c) Hoslet, EPA&quot; src=&quot;uploads/RTEmagicC_8f3af8faab.jpg.jpg&quot; height=&quot;255&quot; width=&quot;582&quot; /&gt;     &lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;caption&quot;&gt;Cecilia Malmström&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;In den vergangenen zwei Jahren wurde in Deutschland eine heftige Diskussion über die Sperre von Kinderpornografie-Websites geführt. Die einen meinten, dass sei ein wichtiger Schritt zum Schutz vor Kindesmissbrauch, die anderen fürchteten, dass damit der Zensur von anderen Internet-Inhalten Tür und Tor geöffnet werden könnte. Die damalige Familienministerin Ursula von der Leyen, die die Sperre massiv verteidigte, erhielt von Bürgerrechtsgruppen sogar den Namen &amp;amp;quot;Zensursula&amp;amp;quot;.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Im Juni 2009 wurde das &amp;amp;quot;Zugangserschwerungsgesetz&amp;amp;quot; in Deutschland beschlossen, per Erlass wird es aber nicht exekutiert, denn mittlerweile mag die Regierung ihr eigenes Gesetz nicht mehr.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Doch das Thema ist noch nicht vom Tisch: Ende März veröffentlichte Cecilia Malmström, EU-Kommissarin für Innenpolitik, den Entwurf einer Richtlinie zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern, in dem die Sperre von Websites mit Kinderpornografie wieder auftaucht. Und schon hat man ihr den Namen &amp;amp;quot;Censilia&amp;amp;quot; verpasst.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Für Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_on.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_23&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;, Generalsekretär der Internet Service Providers Austria (ISPA), wirkt der Passus über die Netzsperre im Entwurf der EU-Richtlinie schwammig und politisch hilflos. Netzsperren seien nicht dazu geeignet, Kindesmissbrauch zu verhindern und könnten von Pädokriminellen leicht umgangen werden. Sie würden aber eine Infrastruktur schaffen, die potentiell zur Zensur von diversen unerwünschten Inhalten im Internet geeignet wäre.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Vorwand für Zensur?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Schweden, wo Netzsperren gegen Kinderpornografie seit längerem existieren, landete zum Beispiel der BitTorrent-Tracker The Pirate Bay auf der Sperrliste und es wurde vermutet, dass das eher im Interesse der Musik- und Filmindustrie geschah, die The Pirate Bay bekämpfen wollte.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Auch in anderen Ländern seien auf Sperrlisten, die an die Öffentlichkeit gelangt waren, viele Websites inkludiert gewesen, die nichts mit Kinderpornografie zu tun hatten, aber den Behörden aus verschiedenen anderen Gründen ein Dorn im Auge gewesen seien, so Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_on.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_24&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; In Deutschland waren vor dem Beschluss des Zugangserschwerungsgesetzes von verschiedenen Seiten Wünsche geäußert worden, was noch alles gesperrt werden könnte: Websites mit rechtsradikalen Inhalten oder Gewalt, Websites mit Glücksspielen oder mit Urheberrechtsverletzungen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Selten öffentlich im Web&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kinderpornografie ist der dokumentierte sexuelle Missbrauch von Kindern. Üblicherweise sind das Fotos oder Videos von sexuellen Handlungen an und von vorpubertären Kindern mit Erwachsenen, untereinander oder an sich selbst, sexuell explizite Posenfotos und Großaufnahmen von Genitalien. Kinderpornografie kann in vielen Varianten auftreten.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Gemeinsam ist vielen Darstellungen jedoch, dass die Erwachsenen in den Aufnahmen nicht erkennbar sind, um der Strafverfolgung zu entgehen. In gewissen Konsumentengruppen sind Bilder beliebt, die den Eindruck erwecken, als ob die Kinder diese Handlungen freiwillig und mit Begeisterung machen oder geschehen lassen würden, in anderen machen sichtbare Hilflosigkeit und Gewalt einen besonderen Reiz aus.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Kinderpornografie wird seit mehr als 40 Jahren von Menschen produziert, vertrieben und konsumiert - und zwar hauptsächlich in westlichen Industriegesellschaften. Kinderpornografie gab es schon, bevor es das Internet gab, die Herstellung, Vervielfältigung und Verbreitung wurde durch das Internet und digitale Kameras und Bearbeitungsprogramme jedoch erleichtert.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Für das Tauschen und Verkaufen werden alle Kanäle des Internets, vor allem die weniger öffentlichen, genutzt, sagt Harald Gremel, Kriminalbeamter in der Meldestelle für Kinderpornografie des Bundeskriminalamts. Dazu zählen neben E-Mails oder persönlichen Treffen spezielle Tauschbörsen, Chats und Foren oder auch gehackte Websites, auf denen das Material versteckt wird.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Wer sind die Täter?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kinderpornografie gebe es, so der Berliner Sexualpsychologe und Sexualtherapeut Christoph Joseph Ahlers, weil es Menschen (ausschließlich Männer) gebe, die auf vorpubertäre Kinderkörper mit sexueller Erregung reagieren, also pädophil sind.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Das bedeutet aber natürlich nicht, dass alle Pädophilen Kinderpornografie konsumieren, und schon gar nicht, dass alle Pädophilen Kinder sexuell missbrauchen und Kinderpornografie herstellen. Ein Drittel der Täter von sexuellem Kindesmissbrauch seien pädophil motiviert, zwei Drittel seien sogenannte Ersatzhandlungstäter, die eigentlich mit gleichaltrigen Partnern in sexuellen Kontakt treten könnten, aber glauben, es nicht tun zu können, und deshalb ersatzweise auf Kinder übergreifen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Letztere Taten geschehen meist im familiären Umfeld, wohingegen Pädophile, die sexuellen Kindesmissbrauch begehen, zumeist auf ihnen anvertraute Kinder in mittelbarer sozialer Nähe, also zum Beispiel als Lehrer, Erzieher, Trainer oder Priester übergreifen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Pädophilie sei nicht heilbar, aber therapierbar, wenn ein Betroffener einen Leidensdruck verspürt und deshalb eine Therapie wünscht, sagt Christoph Joseph Ahlers. Das Präventionsprojekt &amp;amp;quot;Kein Täter werden&amp;amp;quot; der Berliner Charité Universitätsmedizin in Berlin, an dem Ahlers früher mitgearbeitet hatte, hat das eindeutig nachgewiesen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Allerdings gibt es bisher in anderen Städten so gut wie keine derartigen Angebote. Gegen Kindesmissbrauch wichtig sind außerdem Ausforschung der Täter, Finden der Opfer, um weitere Übergriffe zu verhindern, Strafverfolgung, Aufklärung und eine Stärkung der Kinder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;                                      [Quelle: oe1.orf.at /Text:                         Sonja Bettel]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 09:50:00 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1634</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Kindesmissbrauch: Netzsperren als Wegsehen</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1633</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;In den vergangenen zwei Jahren wurde in Deutschland eine heftige Diskussion über die Sperre von Kinderpornografie-Websites geführt. Doch kaum war die Debatte nach Wahlkampf und Regierungswechsel abgeebbt, stellte EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström einen neuen Plan für Netzsperren vor. Experten und Opferverbände erheben Einspruch.&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Juni 2009 beschloss der deutsche Bundestag mit den Stimmen der damaligen Regierungsparteien CDU, CSU und SPD das &amp;amp;quot;Zugangserschwerungsgesetz&amp;amp;quot;, mit dem die Provider zur Einrichtung von DNS-Sperren gegen Kinderporno-Websites verpflichtet wurden. Die Provider hätten eine geheime Sperrliste übernehmen müssen, die vom Bundeskriminalamt hätte geführt werden sollen. Am 23. Februar 2010 trat es in Kraft. Das Bundeskriminalamt wurde jedoch vom Innenministerium durch einen Erlass angewiesen, keine Listen zu sperrender Websites zu erstellen - der neue Koalitionspartner der Union, die FDP, hatte Zweifel an Wirksamkeit und Verfassungskonformität des Vorhabens angemeldet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kaum war die Diskussion in Deutschland etwas abgeebbt, wurde sie aus Brüssel neu aufgewühlt. Malmström, EU-Kommissarin für Inneres, veröffentlichte Ende März den Entwurf einer Richtlinie &amp;amp;quot;zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Ausbeutung von Kindern sowie der Kinderpornografie&amp;amp;quot;. Die Richtlinie, die innerhalb von zwei Jahren von den Mitgliedsstaaten in nationale Gesetzen gegossen werden müsste, soll die entsprechenden Strafgesetze EU-weit harmonisieren. Im kurzen Artikel 21 des Richtlinienentwurfs geht es um die &amp;amp;quot;Sperrung des Zugangs zu Webseiten, die Kinderpornografie enthalten&amp;amp;quot;. Wie genau die Sperrung erfolgen sollte sowie andere Details sind dort nicht angeführt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;fact&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Am Sonntag in &amp;quot;matrix&amp;quot;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Radiobeitrag zu diesem Thema hören Sie am Sonntag um 22.30 Uhr im Ö1-Netzkulturmagazin &amp;amp;quot;matrix&amp;amp;quot;.&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;&amp;quot;Politische Hilflosigkeit&amp;quot;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_on.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_20&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;, Generalsekretär der heimischen Providerorganisation ISPA, meint, die Formulierung sei schwammig, und der ganze Artikel 21 zeuge von einer gewissen politischen Hilflosigkeit. Die ISPA sei selbstverständlich für die Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch und Kinderpornografie, aber gegen die Sperre von Kinderpornografie-Websites. Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_on.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_21&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;: &amp;amp;quot;Die Sperre von Websites ist technisch ineffizient, sie kann sehr leicht umgangen werden - auch von Menschen ohne besondere technische Kenntnisse -, und sie ist keine Lösung für das Problem Kindesmissbrauch.&amp;amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kinderpornografie ist dokumentierter sexueller Kindesmissbrauch. Die Täter überreden oder zwingen dabei Kinder zu sexuellen Handlungen mit Erwachsenen, mit anderen Kindern oder mit sich selbst. Diese Handlungen werden von den Tätern gefilmt oder fotografiert. Zu Kinderpornografie zählen auch sexuell explizite Posenfotos und Aufnahmen von Genitalien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;fact&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Links:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/10/379&amp;amp;format=HTML&amp;amp;aged=0&amp;amp;language=DE&amp;amp;guiLanguage=en&quot;&gt;Mitteilung von Cecilia Malmström zu Kinderporno-Netzsperren&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://sexualtherapie-berlin.de&quot;&gt;Christoph Joseph Ahlers&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://kein-taeter-werden-ppk.charite.de/&quot;&gt;Präventionsprojekt &amp;quot;Kein Täter werden&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://mogis-verein.de/&quot;&gt;MOGIS&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.trotzallem.de/aktuellespresse.html&quot;&gt;Trotz Allem e.V.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html&quot;&gt;AK Zensur Lösch-Test&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Heimlicher Tausch&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kinderpornografie wird seit etwas mehr als 40 Jahren produziert, getauscht, verkauft und konsumiert - und zwar hauptsächlich in westlichen Industriegesellschaften. Vor der allgemeinen Verfügbarkeit des Internets wurden Fotos, Videokassetten und Zeitschriften mit Kinderpornografie verstohlen in Pornoläden oder bei persönlichen Treffen verkauft, verliehen und getauscht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den 1960er und 1970er Jahren war zum Beispiel in Dänemark, Schweden und den Niederlanden zwar die Herstellung, nicht aber der Vertrieb von Kinderpornografie verboten. Teilweise geistern auch heute noch Kopien, Zusammenschnitte und Bearbeitungen von Material aus der damaligen Zeit herum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;fact&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Literatur:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Korinna Kuhnen: Kinderpornographie und Internet. Dissertation am Institut für Medienwissenschaften der Universität Paderborn. Verlag Hogrefe, Göttingen 2007.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.korinna-kuhnen.de/index.php?id=28&quot;&gt;Website von Korinna Kuhnen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Netz macht Problem sichtbar&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch das Internet und digitale Kameras sind die Herstellung, Bearbeitung, Vervielfältigung und der Vertrieb von kinderpornografischem Material einfacher geworden. Weil seit etwas mehr als zehn Jahren verstärkt polizeiliche Ermittlungen gegen Produzenten und Konsumenten von Kinderpornografie geführt werden, ist das Thema verstärkt in das öffentliche Bewusstsein geraten. Es kann jedoch nicht gesagt werden, dass es mehr Täter als früher gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kinderpornografie ist Missbrauch in mehrfacher Form: Einmal der sexuelle Missbrauch direkt bei der Herstellung, zweitens, weil Männer diese Bilder betrachten, um sich sexuell zu erregen, drittens, weil Kinder damit zur Ware werden, und viertens, weil diese Bilder vervielfältigt und verbreitet werden und im Zeitalter von Internet und digitaler Kopien vermutlich nie wieder verschwinden.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Finden und vernichten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig sind also zwei Dinge: sexuellen Kindesmissbrauch zu verhindern und die Dokumente von sexuellem Kindesmissbrauch vernichten, damit die Opfer nicht immer wieder mittelbar zu Opfern werden. Ziel von kriminalpolizeilichen Ermittlungen muss also sein, Foren, Chats, Festplatten, Server, CDs, Memorysticks usw., auf denen das Material gespeichert ist und über die es weitergegeben wird, zu finden, für Ermittlungen und Gerichtsverfahren zu sichern und dann das Material zu löschen. Das geschieht auch, sobald eine Meldestelle wie zum Beispiel die österreichische Stopline oder die Polizei davon erfahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehr wichtig sei auch, herauszufinden, wer die Kinder sind, falls es sich um neueres Material handelt, sagt Harald Gremel, Kriminalbeamter in der Meldestelle für Kinderpornografie des Österreichischen Bundeskriminalamts. Das deshalb, weil Kinderpornografie in der Mehrzahl der Fälle privat und im familiären Nahfeld produziert wird und die Täter oft auch über lange Zeit auf die Kinder übergreifen. Kann man die Identität der Kinder ausforschen, findet man also einerseits die Täter, die üblicherweise in den Bildern nicht zu erkennen sind, und kann gleichzeitig die Kinder vor weiterem Missbrauch retten.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Netzsperren als Wegsehen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig ist das auch, weil nach Schätzungen des deutschen Vereins MOGIS  MissbrauchsOpfer gegen InternetSperren, auf einen dokumentierten Fall des sexuellen Missbrauchs zur Herstellung von Kinderpornografie 99 Fälle des Kindesmissbrauchs kommen, die nicht abgebildet werden. MOGIS und der Verein Trotz Allem e.V., eine Beratungsstelle für Frauen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben, sind gegen die Sperre von Kinderpornografie-Websites. MOGIS schreibt auf der Vereinswebsite: &amp;amp;quot;Das alleinige Verdecken dieser Inhalte durch Stoppschilder kommt einem erneuten Wegsehen gleich, so wie es Betroffene oft in ihrer Familie und der Nachbarschaft erleben mussten und müssen.&amp;amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;amp;quot;Trotz Allem&amp;amp;quot; gab bei einer Anhörung zum Thema Lösungen gegen Kinderpornografie im deutschen Bundestag am 17. März 2010 zu bedenken: &amp;amp;quot;Wenn sexualisierte Gewalt dokumentiert wird und dann im Internet erscheint, ist es für die Betroffenen eine zusätzliche Traumatisierung. Das Sperren solcher Seiten mittels eines Stoppschildes ist aber das falsche Signal. Es symbolisiert nämlich genau das, was die traumatisierten Kinder, die zu traumatisierten Erwachsenen werden, sowieso schon erleben: Eine Gesellschaft, die nicht hinschauen will. Wenn wir aber Kinderpornographie verhindern wollen, müssen wir hinsehen.&amp;amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Polizei und Provider kooperieren&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Opfervereine in Deutschland kritisieren auch, dass die Löschung von Kinderpornografie nicht in ausreichendem Maße betrieben werde. In Österreich funktioniere das seiner Erfahrung nach gut, sagt Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_on.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_22&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;, Generalsekretär der ISPA und Mitglied des Beirats der &amp;amp;quot;Stopline - Meldestelle gegen Kinderpornografie und nationalsozialistische Wiederbetätigung im Internet&amp;amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn die Stopline erfährt, dass sich irgendwo kinderpornografisches Material befinde, überprüfe sie das und melde den Sachverhalt der Kriminalpolizei. Nach Sicherstellung der Beweismittel werde der Provider verständigt, der das Material (unwissentlich) hostet, der es dann sofort lösche. Liege das Material auf einem ausländischen Server, was in der Mehrzahl der Fälle so ist, wird die zuständige Meldestelle im jeweiligen Land verständigt. Die Zusammenarbeit funktioniere mit allen Ländern gut, in denen es Partner von INHOPE, der Vereinigung internationaler Meldestellen für illegales Material im Internet gebe.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Schnelles Löschen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von Befürwortern der Internetsperren für Kinderpornografie-Websites wird immer wieder angeführt, dass es oft nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich sei, die Inhalte zu entfernen oder die Urheber auszuforschen. Alvar Freude vom Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur) in Deutschland machte deshalb die Probe aufs Exempel: Er analysierte mit automatischen Verfahren die existierenden europäischen Sperrlisten und schrieb die Provider an, auf deren Servern sich laut dieser Listen kinderpornografisches Material befinden sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Innerhalb der ersten zwölf Stunden nach Aussenden der Mails seien bereits 60 Webauftritte gelöscht worden, schreibt der AK Zensur auf seiner Website. Die ersten Reaktionen der Provider seien binnen weniger Minuten aus den USA, Holland, Dänemark, Russland sowie Deutschland gekommen. Die meisten wegen Kinderporno-Inhalten inkriminierten Sites liegen laut Statistik der österreichischen Stopline in den USA und Russland.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Psychologie der Täter&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um sich über die Frage, ob Internetsperren gegen Kinderpornografie sinnvoll und wirksam sind, eine Meinung bilden zu können, sollte man auch etwas über die Täter wissen. Kinderpornografie existiere, sagt der Berliner Sexualpsychologe und Sexualtherapeut Christoph Joseph Ahlers, &amp;amp;quot;weil es Menschen gibt, die auf vorpubertäre Kinderkörper mit sexueller Erregung reagieren. Diese Ausprägung einer Sexualpräferenz nennen wir Pädophilie&amp;amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pädophilie tritt bei etwa einem Prozent der Bevölkerung auf, und zwar ausschließlich bei Männern. Das Vorhandensein dieser Sexualpräferenz bedeutet aber nicht automatisch, dass ein Betroffener Kinderpornografie konsumiert, und schon gar nicht, dass jeder Pädophile Kinder sexuell missbraucht.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Missbrauch im familiären Umfeld&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ahlers: &amp;amp;quot;Die überwiegende Mehrzahl von Fällen von sexuellem Kindesmissbrauch wird, nach allem was wir darüber wissen, von nicht-pädophilen Tätern begangen. Wir müssen davon ausgehen, dass maximal ein Drittel der Täter von sexuellem Kindesmissbrauch pädophil motiviert sind. Zwei Drittel sind sogenannte Ersatzhandlungstäter. Das sind Männer, die sexuell eigentlich mit altersähnlichen Partnern in Kontakt treten könnten, aber es nicht tun, das Gefühl haben es nicht tun zu können, und deswegen ersatzweise auf Kinder übergreifen.&amp;amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Täter würden üblicherweise im familiären Nahraum Kinder missbrauchen, während pädophile Täter eher auf Kinder aus einer mittelbaren sozialen Nähe übergreifen, also zum Beispiel auf Kinder, mit denen sie als Lehrer, Erzieher, Trainer oder Priester zu tun haben.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Therapie als Prävention&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Christoph Joseph Ahlers hat vor seiner Tätigkeit als niedergelassener Sexualtherapeut am Präventionsprojekt &amp;amp;quot;Kein Täter werden. Auch nicht im Netz.&amp;amp;quot; der Charite-Universitätsmedizin in Berlin mitgearbeitet. Das Projekt bietet Nutzern von Kinderpornografie, deren sexuelle Fantasien und Wünsche sich auf Kinder oder Jugendliche richten und die ihren Kinderpornografiekonsum einstellen wollen und deswegen therapeutische Hilfe suchen, kostenlose Therapieplätze an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch die Therapie soll der Klient verstehen lernen, dass die Nutzung von Kinderpornografie nicht nur eine Straftat ist, sondern mittelbarer Kindesmissbrauch, der Opferschäden produziert. Ziel der Therapie ist, dass sich ein Betroffener nicht mehr für seine Gefühle schämt, aber seine Impulse kontrollieren lernt, also keine Kinderpornografie konsumiert und nicht auf Kinder übergreift.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Wenige Therapieplätze&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Sexualpräferenz sei Bestandteil der Persönlichkeit und als solche unveränderbar, sagt Ahlers: &amp;amp;quot;Die Betroffenen sind nicht schuld an ihren Gefühlen, sie haben sich diese Sexualpräferenz nicht ausgesucht, aber sie sind verantwortlich für ihr Verhalten.&amp;amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einem flächendeckenden Angebot an derartigen Therapien könnten zumindest ein Teil des Konsums von Kinderpornografie und ein Teil der Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch verhindert werden, meint Christoph Joseph Ahlers. Das Angebot der Charite ist derzeit aber weit und breit das einzige dieser Art.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Mehr zum Thema:&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1644054/&quot;&gt;D: Kein Ende in Streit über Netzsperren&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1643433/&quot;&gt;Pädophilie: Netzsperren als &amp;quot;Scheindebatte&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1643327/&quot;&gt;D: Erneuter Koalitionsstreit über Netzsperren&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1643289/&quot;&gt;Justizministerium begrüßt Malmström-Vorstoß&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1643281/&quot;&gt;EU-Kommission will Netzsperren einführen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;EM&gt;[Quelle: &lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at&quot;&gt;futurezone.orf.at&lt;/a&gt; / matrix/Sonja Bettel]&lt;/EM&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 09:46:00 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1633</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Netzneutralität: EU-Vorstoß könnte YouTube kostenpflichtig machen</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1632</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Providern soll es ermöglicht werden, den Zugang zu datenintensiven Diensten wie YouTube zu drosseln oder mehr Geld dafür zu verlangen. Das Internet sei &amp;amp;quot;keine neutrale Plattform&amp;amp;quot;, sagt Kommissarin Neelie Kroes.&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, hätte nichts dagegen, wenn Internet-Provider für datenintensive Webdienste mehr Geld verlangen als für weniger anspruchsvolle Portale. In einer &lt;a href=&quot;http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=SPEECH/10/153&amp;amp;format=HTML&amp;amp;aged=0&amp;amp;language=EN&amp;amp;guiLanguage=en&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rede zum Thema Netzneutralität&lt;/a&gt; erklärte sie, dass viele Telekommunikations-Betreiber sich wünschen, Anbieter zur Kasse zu bitten, die ein hohes Datenverkehrsaufkommen verursachen. Gleichzeitig sei es ein Wunsch der Provider, ihren Kunden &amp;amp;quot;differenzierte Dienst-Ebenen&amp;amp;quot; anbieten zu wollen. Das heißt, dass die Provider die Geschwindigkeit ihrer Leitungen für Dienste wie YouTube oder andere Videoportale drosseln würden - beziehungsweise mehr Geld dafür verlangen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;noprint&quot;&gt;&lt;/div&gt;
&lt;h2&gt;Internet ist &amp;quot;keine neutrale Plattform&amp;quot;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor Kroes den Forderungen der Betreiber nachgibt, will sie zuerst eine öffentliche Konsultation abhalten, um Meinungen und Ansichten aller beteiligten Parteien einzuholen. Sollte die EU es den Betreibern ermöglichen, ihre Dienste anzupassen, soll das mit der höchstmöglichen Transparenz geschehen. Die Internet-Kunden sollen genau wissen, welcher Anbieter ihnen welche Geschwindigkeiten zu bestimmten Diensten ermöglicht oder vorenthält. Im Endeffekt sollen &amp;amp;quot;neue effiziente Geschäftsmodelle&amp;amp;quot; aus Kroes' Vorhaben entstehen. Obwohl sie in ihrer Rede am Prinzip der Netzneutralität scheinbar festhält, erklärt sie gleichzeitig, dass das Internet &amp;amp;quot;keine inhärent neutrale Plattform&amp;amp;quot; sei.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Provider gegen zu starke Regulierung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die ISPA, die Vereinigung der Internet Service Provider in Österreich, ist Netzneutralität auch ein wichtiges Thema. Allerdings steht die Organisation gesetzlichen Regelungen kritisch gegenüber, so Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_busy.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_5&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;, Generalsekretär der ISPA. Eher sollte der Markt entscheiden, welche Angebote Sinn machen und welche nicht. Gleichzeitig begrüßt die ISPA aber den Vorstoß zu mehr Transparenz. Anbieter sollen ihren Kunden darüber informieren, ob und in welchen Fällen eine Datenpriorisierung erfolgt, erklärt Wildberger. Derzeit gebe es nur Vermutungen darüber.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Quo vadis, Internet?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;amp;quot;Die bisherige Web-Entwicklung war stark auf der Netzneutralität basiert&amp;amp;quot;, sagt Wildberger. Eine &amp;amp;quot;zu starre Auslegung des Prinzips&amp;amp;quot; könne aber Innovationen bremsen, da man nicht weiß, in welche Richtung sich das Internet entwickeln wird. Um ein bisschen mehr Licht auf diese Frage zu werfen, veranstaltet die ISPA am 4. Mai eine &lt;a href=&quot;http://www.ispa.at/netzneutralitaet/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Diskussionsveranstaltung&lt;/a&gt; zum Thema Netzneutralität mit Vertretern von Google, der österreichischen Regierung und der EU-Kommission.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: diepresse.com (db)]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 14:39:05 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1632</guid>
		</item>
		<item>
			<title>"Netzsperren sind ineffizient"</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1631</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;&amp;amp;quot;Digital.leben&amp;amp;quot; über Sperren für Kinderporno-Sites&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den vergangenen zwei Jahren wurde in Deutschland eine heftige Diskussion über die Sperre von Kinderpornografie-Websites geführt. Im Juni 2009 wurde das &amp;amp;quot;Zugangserschwerungsgesetz&amp;amp;quot; beschlossen, das Bundeskriminalamt wurde jedoch vom Innenministerium angewiesen, keine Listen der zu sperrenden Websites zu erstellen, denn mittlerweile will die Regierung das Gesetz nicht mehr so recht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;fact&quot;&gt;Die Radioserie &amp;amp;quot;digital.leben&amp;amp;quot; (16.55 Uhr, Ö1) ist kostenlos als Podcast abonnierbar:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://oe1.orf.at/podcast?page=2&quot;&gt;&amp;quot;Digital.leben&amp;quot; als Podcast&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://oe1.orf.at/digitalleben&quot;&gt;&amp;quot;Digital.Leben&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ende März veröffentlichte EU-Innenpolitikkommissarin Cecilia Malmström jedoch den Entwurf einer Richtlinie zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern, in dem die Sperre von Websites mit Kinderpornografie wieder auftaucht. Die Internet Service Providers Austria (ISPA) sind gegen derartige Sperren. Sonja Bettel hat ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_busy.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_4&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; gefragt, warum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: Futurezone.orf.at]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 14:36:42 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1631</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Breite Kritik an EU-Plänen für Netzsperre</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1628</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;div id=&quot;articleShortText&quot;&gt;&lt;STRONG&gt;Außer jenen des heimischen Justizministerium gibt es kaum positive Wortspenden zu den geplanten EU-Netzsperren. Kritikern missfällt vor allem die leichte Umgehung und die schleichende Zensur im Internet.&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div id=&quot;articleLongText&quot;&gt;Die Europäische Kommission mit EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström als Frontfrau will alle EU-Staaten verpflichten, den Zugang zu kinderpornografischen Websites zu blockieren. Die geplanten Netzsperren sollen Teil einer Richtlinie zum Kinderschutz sein, die »mit den dunklen Ecken des Internets und den kriminellen Bildern von Kindesmissbrauch aufräumen«, wie es Malmström beschreibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die EU-Kommissarin will es den Mitgliedsstaaten überlassen, wie der Zugang zu solchen Websites verhindert werden soll. So könnten etwa Internet-Anbieter ermutigt werden, freiwillige Verhaltensregeln und Leitlinien zu entwickeln, um den Nutzern den Zugriff auf kinderpornografische Websites zu verweigern. Ebenso könnten jedoch auch Polizei und Justizbehörden per Gesetz dazu ermächtigt werden, die Anbieter dazu aufzufordern, die Nutzung dieser Seiten zu blockieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Inhalteanbietern soll laut Malmström die Möglichkeit eingeräumt werden, »gegen ihrer Ansicht nach ungerechtfertigte Entscheidungen vorzugehen«. Der Richtlinienentwurf enthält übereinstimmenden Berichten zufolge 22 Straftatbestände, die die Mitgliedstaaten in nationales Recht aufnehmen müssten. Zusätzlich zu Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie soll auch das gezielte Suchen danach und das Betrachten im Internet strafbar sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Netzsperren sollen Filter des europäischen CIRCAMP-Projekts eingesetzt werden. Es will einen einheitlichen Rahmen für nationale Gesetze der EU-Staaten zur Umsetzung von Webfiltern liefern. Konkret gibt es bereits den Child Sexual Abuse Anti Distribution Filter (CSDAADF), der schon von Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland, Italien und der Schweiz angewendet wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;KRITIKER SEHEN KEINEN NUTZEN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In EU-Kreisen ist die Zahl der Gegner solcher Netzsperren aber mindestens ebenbürtig. Die grüne Vizefraktionschefin im EU-Parlament, Eva Lichtenberger, hält etwa eine gezielte Fahndung und Ausforschung der Täter für eine viel bessere Methode. Sie fürchtet, dass mit Netzsperren »ein unkontrollierbares System für Zensur« geschaffen wird, das »die freie Nutzung des Internets und das Vertrauen der Bevölkerung in die offene Gesellschaft« beschädigen könnte. Laut Malström betreffe Kinderpornografie nicht die Meinungsfreiheit, sondern sei ein schweres Verbrechen, wie die EU-Kommissarin bei der Vorstellung eines umfangreichen Gesetzespakets deutlich machte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber auch aus technischer Sicht weist der Netzsperren-Vorschlag einige Lücken auf: IT-Experten sind sich einig, dass es schon genüge, den DNS-Server, der die angesteuerten Internet-Adressen übersetzt und zuordnet, zu wechseln, um der Sperre zu entgehen. Großbritannien setzt technische Filter ein, die schwieriger zu umgehen seien  völlig unmöglich ist dies aber ebenfalls nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_on.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_11&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;, Generalsekretär des österreichischen Providerverbands ISPA, wertet den Malmström-Vorstoß als »Ausdruck einer gewissen Hilflosigkeit«. Die Politik verlange von den Providern die Lösung eines Problems, das in Wirklichkeit gar nicht technischer Natur sei: »Gegen Missbrauch helfen Netzsperren nicht.« Auch die Angst, dass diese Maßnahme erst der Anfang einer Zensur des Internets sein könnte, flammt immer wieder auf. Laut der Österreichischen Piratenpartei könne das Instrument für die Sperrung jeglicher unbequemer Inhalte missbraucht werden und gefährde damit das Grundrecht der freien Meinungsäußerung. So gab es zahlreiche Vorschläge aus der Politik, das »Zugangserschwerungsgesetz« auch auf rechtsextreme Inhalte oder auf so genannte Killerspiele im Netz anzuwenden. Netzaktivisten sehen darin die Gefahr, dass einer schleichenden Internet-Zensur Tür und Tor geöffnet wird. Die Piratenpartei geht auch mit vielen Experten konform, dass die angestrebte Methode des Access-Blockings keineswegs dazu geeignet ist, die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, geschweige denn den Missbrauch von Kindern zu verhindern. Als Frühwarnsystem für Kriminelle seien diese Sperren sogar kontraproduktiv, Täter würden gewarnt und entziehen sich der Verfolgung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;LÖSCHEN STATT SPERREN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielmehr fordert die Piratenpartei die österreichische Regierung dazu auf, für eine EU-Kooperation einzutreten, die Inhalte wie Missbrauchsdarstellungen von Kindern effektiv löscht und die Täter verfolgt, anstatt die Inhalte hinter Stoppschildern zu verstecken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Deutschland wurde die Umsetzung eines entsprechenden Gesetzes von der schwarz-gelben Regierung ausgesetzt. Stattdessen sollte eine neue Regelung erarbeitet werden, die dem Prinzip »Löschen statt Sperren« entspricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das befürworten auch deutsche Bürgerrechtler, die dafür eintreten, dass kinderpornografische Inhalte nicht einfach gesperrt, sondern aus dem Netz gelöscht werden und die Hersteller effizient von den Behörden verfolgt werden sollen.&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: comupterwelt.at/Alex Wolschann]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 13:20:57 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1628</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Justizministerium begrüßt Malmström-Vorstoß</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1627</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Das Justizministerium hat am Montag den Vorstoß von EU-Justizkommissarin Cecilia Malmström zur verpflichtenden Einrichtung von Internet-Sperren unter Vorbehalten begrüßt. Uneinigkeit scheint dagegen in der Kommission selbst zu herrschen. Während sich die für die Digitale Agenda zuständige Neelie Kroes für den Plan aussprach, wollte Grundrechtekommissarin Viviane Reding noch keinen Kommentar abgeben.&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;EU-Justizkommissarin Malmström stellte am Montag ihren Maßnahmenkatalog gegen sexuellen Kindesmissbrauch vor. Darin enthalten ist auch der Vorschlag, dass die EU-Mitgliedsstaaten den Zugang zu Websites mit Kinderpornografie sperren müssten. &amp;amp;quot;Da es sehr schwierig ist, diese Inhalte an der Quelle zu entfernen, insbesondere wenn sie von Servern außerhalb der EU verbreitet werden, ist im Vorschlag vorgesehen, den Mitgliedsstaaten freizustellen, in welcher Form die Sperrung erfolgen soll; rechtliche Bestimmungen werden jedoch in jedem Fall angewandt&amp;amp;quot;, hieß es in der Mitteilung der Kommissarin. Die Sperren sollen auf Kinderporno-Inhalte und ausschließlich auf Websites beschränkt sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem soll europaweit das Strafrecht angepasst und auch die Online-Kontaktaufnahme mit Kindern zu Zwecken sexueller Ausbeutung (&amp;amp;quot;Grooming&amp;amp;quot;) unter Strafe gestellt werden. Der Vorschlag muss im EU-Parlament und im Ministerrat erörtert werden, bevor er in eine entsprechende Richtlinie umgesetzt werden kann. Nach dem Vertrag von Lissabon kann ein einziges Land nun nicht mehr im Ministerrat die Umsetzung einer Richtlinie blockieren, es reicht die einfache Mehrheit der Vertreter. Die neue Richtlinie umfasst auch andere Regelungen gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung und soll eine entsprechende Rahmenrichtlinie von 2002 ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;fact&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Link:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/10/379&amp;amp;format=HTML&amp;amp;aged=0&amp;amp;language=DE&amp;amp;guiLanguage=en&quot;&gt;Mitteilung der EU-Kommission&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Kroes dafür, Reding wartet ab&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf Anfrage von ORF.at begrüßte Jonathan Todd, Sprecher der für die Digitale Agenda der EU zuständigen Kommissarin Kroes, Malmströms Initiative. Kroes unterstütze den Vorschlag vollinhaltlich, so Todd. Matthew Newman, Sprecher von EU-Grundrechtekommissarin Reding, gab gegenüber ORF.at zu Protokoll, dass Reding zu dem Plan keinen Kommentar abgeben wolle.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zustimmung aus dem Justizministerium&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Paul Hefelle, Sprecher von Justizministerin Claudia Bandion-Ortner, begrüßte auf Anfrage von ORF.at am Montag Malmströms Vorstoß. Er kenne den Vorschlag der Richtlinie noch nicht im Detail, es dürfe aber &amp;amp;quot;keine Denkverbote&amp;amp;quot; im Kampf gegen Kinderpornografie geben. &amp;amp;quot;Wir sind dankbar für den Vorstoß&amp;amp;quot;, so Hefelle. &amp;amp;quot;Wir waren immer der Ansicht, dass es wirkungsvolle Instrumente für den Kampf gegen die Kinderpornografie geben muss. Es ist aber auch nicht gesagt, dass es Sperren geben muss. Die Instrumente müssen wirkungsvoll sein.&amp;amp;quot; Man werde mit Polizei und Providern sprechen und eruieren, welche Maßnahmen zu treffen seien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu welcher der beiden von Malmström vorgesehenen Optionen das Justizministerium tendiere - einer Art Selbstregulation durch die Provider oder einer von staatlichen Behörden geführten Sperrliste -, konnte Hefelle noch nicht sagen. Einen Aspekt von Malmströms Initiative hat die Regierung im Rahmen des zweiten Gewaltschutzpakets ohnehin schon vorweggenommen: Dass der bewusste Konsum von Kinderporno-Inhalten strafbar sein soll, wie das in Österreich bereits der Fall ist, fordert die EU-Kommissarin für die ganze Union. &amp;amp;quot;Wir sind hier stolz auf unsere Vorreiterrolle&amp;amp;quot;, so Hefelle.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Provider: &amp;quot;Keine technische Lösung&amp;quot;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andreas Wildberger&lt;img onmouseout=&quot;__skype_nh_icon_mouseOut(this);&quot; onmouseover=&quot;__skype_nh_icon_mouseOver(this);&quot; name=&quot;__skype_nameHighlighting_node_awildberger&quot; skype_name=&quot;awildberger&quot; src=&quot;chrome://skype_ff_toolbar_win/content/icons/icon_on.png&quot; class=&quot;skype_name_highlight&quot; id=&quot;__skype_nh_node_id_0&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;, Generalsekretär des österreichischen Providerverbands ISPA, sieht den Malmström-Vorstoß als &amp;amp;quot;Ausdruck einer gewissen Hilflosigkeit&amp;amp;quot;. Die Politik verlange von den Providern die Lösung eines Problems, das in Wirklichkeit gar nicht technischer Natur sei: &amp;amp;quot;Gegen Missbrauch helfen Netzsperren nicht.&amp;amp;quot; Wildberger stößt sich an &amp;amp;quot;ungenauen und schwammigen Formulierungen&amp;amp;quot; in Malmströms Vorschlägen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wildberger zeigte sich verärgert über die Prioritätensetzung der Politik: &amp;amp;quot;Die meisten Kinderporno-Inhalte werden in den USA gehostet. Wenn die USA genauso viel Energie in die Verfolgung der Täter stecken würden wie in die Verhandlungen um das Anti-Piraterie-Abkommen ACTA, dann würde die Situation gleich ganz anders aussehen.&amp;amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;fact&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Link:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.stopline.at&quot;&gt;Stopline&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zahlen für Österreich&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die im Verband ISPA organisierten österreichischen Internet-Provider unterhalten schon seit 1998 das Selbstkontrollprojekt Stopline. Stopline bietet eine Anlaufstelle, bei der Nutzer Kinderpornos und Inhalte melden können, die unter NS-Wiederbetätigung laufen. Im Rahmen der Stopline-Initiative arbeiten die Provider mit der heimischen Polizei und einem internationalen Netzwerk vergleichbarer Meldestellen namens INHOPE zusammen. Ziel ist es, die illegalen Inhalte aus dem Netz löschen zu lassen. Bis einschließlich Februar 2010 stellten sich bei Stopline 35 Meldungen wegen NS-Wiederbetätigung und 236 Meldungen wegen Kinderpornografie als zutreffend heraus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2009 waren insgesamt 956 zutreffende Mitteilungen über Kinderpornografie bei der Stopline eingegangen. Die illegalen Inhalte sind zum überwiegenden Teil in den USA gehostet, auch Russland, Spanien, Kroatien und Japan zählen zu den meistgenannten mutmaßlichen Herkunftsländern laut Stopline-Bericht 2009.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Kritik am Verfahren&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die grüne EU-Abgeordnete Eva Lichtenberger äußerte in einer Aussendung vom Montag scharfe Kritik an Malmströms Netzsperrplänen. &amp;amp;quot;Deutschland hat den 'falschen Dampfer' Internet-Sperren fluchartig verlassen - und Malmström will jetzt aufspringen. Nach den positiven Hearings der KommissarInnen fallen jetzt die Masken&amp;amp;quot;, so Lichtenberger. Die Grünen unterstützten jede sinnvolle Initiative gegen Kindesmissbrauch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Web-Sperren seien aber eine sinnlose Maßnahme. Es bestehe die Gefahr, dass damit ein &amp;amp;quot;unkontrollierbares System für Zensur&amp;amp;quot; geschaffen werde, das geeignet sei, &amp;amp;quot;die freie Nutzung des Internets und das Vertrauen der Bevölkerung in die offene Gesellschaft nachhaltig zu beschädigen&amp;amp;quot;. Lichtenberger sieht die Gefahr, dass hiermit ein staatliches Zensursystem etabliert werde, &amp;amp;quot;das je nach Ausgestaltung allein in den Händen der Provider oder der Polizei liegt&amp;amp;quot;. Lichtenberger kündigte an, die Vorschreibung von Internet-Sperren durch die EU verhindern zu wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch der EU-Abgeordnete Martin Ehrenhauser (Liste Martin) wandte sich gegen Malmströms Vorschlag: &amp;amp;quot;Wenn Europa Zensurinfrastruktur aufbaut, wird sie auch auf andere Bereiche anwendbar sein. Es kursieren bereits jetzt Ratspapiere, in denen Internet-Sperren auch bei Copyright-Verletzungen vorgeschlagen werden.&amp;amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zustimmung signalisierte dagegen der Vizechef der konservativen EVP-Fraktion, Manfred Weber. &amp;amp;quot;Der Vorschlag der EU-Kommission ist ausgewogen&amp;amp;quot;, sagte Weber. Die EVP hat 265 von 736 Sitzen und ist mit Abstand die größte Fraktion im EU-Parlament.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;fact&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Link:&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://ak-zensur.de/2010/03/malmstroem-unfug.html&quot;&gt;Mitteilung des AK Zensur&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;In Deutschland gescheitert&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die deutsche Regierung reagierte zurückhaltend auf den Vorstoß der EU-Kommission. &amp;amp;quot;Die Bundesregierung geht ausdrücklich einen Schritt weiter, indem sie auf eine Löschung hinarbeitet statt auf eine Sperrung&amp;amp;quot;, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Christoph Steegmans am Montag in Berlin. &amp;amp;quot;Ich glaube, dass man mit weitergehenden Regelungen EU-Recht relativ automatisch erfüllt.&amp;amp;quot; Die Bundesregierung arbeitet derzeit an einer gesetzlichen Regelung zur Löschung von Websites mit kinderpornografischem Inhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Deutschland war ein entsprechender Vorstoß zur Einrichtung einer geheimen Sperrliste, die vom Bundeskriminalamt (BKA) hätte verwaltet werden sollen, nach der Regierungsbeteiligung der FDP auf Eis gelegt worden. Auch die oppositionelle SPD hat sich mittlerweile gegen den von ihr ursprünglich mitverfochtenen Plan gewandt.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Kritiker für mehr Polizeikooperation&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der deutsche Bürgerrechtler Alvar Freude, der sich im Rahmen des Arbeitskreises (AK) Zensur gegen die Internet-Sperren in Deutschland starkgemacht hatte, hat derzeit ein Deja-vu-Erlebnis. &amp;amp;quot;Solche Blockaden im Kampf gegen Kinderpornografie im Internet sind schlicht Unfug und kontraproduktiv, daher verwundert mich der Vorstoß durchaus stark&amp;amp;quot;, sagte Freude am Montag gegenüber ORF.at.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Freude plädiert abermals für die Formel &amp;amp;quot;Löschen statt sperren&amp;amp;quot;: &amp;amp;quot;Generell muss es darum gehen, Abbildungen von sexuellem Kindesmissbrauch aus dem Internet zu entfernen und die Täter zu verfolgen, statt diese Inhalte zu verstecken und die Täter damit zu schützen. Internet-Sperren sind Unfug, denn das Löschen der Dateien ist weltweit möglich. Die Strafverfolgung der Täter muss im Sinne der Opfer vorangetrieben werden. Die Webseiten auf den bisher bekanntgewordenen Sperrlisten kommen ausschließlich aus den Ländern, welche die UNO-Kinderrechtskonvention unterzeichnet haben - im Wesentlichen aus den USA und Westeuropa einschließlich Deutschland.&amp;amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;EM&gt;[Quelle: futurezone/Günter Hack/dpa]&lt;/EM&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 10:06:00 CEST</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1627</guid>
		</item>
		<item>
			<title>E-Mail-News an Kunden besser mit White-Listing versenden</title>
			<link>http://www.ispa.at/index.php?id=1623</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Angesichts der stets zunehmenden Flut an unerwünschten Werbe-E-Mails haben viele Internet-Provider Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um ihre Nutzer vor sogenannten SPAM-Mails zu schützen. Leider führen diese Vorkehrungen zuweilen dazu, dass auch seriöse und gewollte Newsletter von den SPAM-Filtern der Internetprovider aussortiert und blockiert werden und deshalb ihren Empfänger nicht erreichen.&lt;/STRONG&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit abonnierte Newsletter, also von den Internetbenutzern explizit angeforderte E-Mails, tatsächlich immer ihren Empfänger erreichen, ist es wichtig, mit dem E-Mail-Marketing des eigenen Unternehmens einen Email-Versand-Dienstleister zu beauftragen, der im Leistungskatalog &amp;amp;quot;Whitelisting&amp;amp;quot; aufführt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Server eines solchen Email-Marketing-Services befinden sich dann auf den &amp;amp;quot;Whitelists&amp;amp;quot; von großen Internetprovidern und Unternehmen. Die Whitelists bilden eine Schnittstelle zwischen den E-Mail-Versand-Servern des Emailversand-Dienstleisters und den Internet Service Providern. Sie stellen sicher, dass wirklich nur erwünschte Mails seriöser Absender problemlos ans Ziel kommen, ohne dass sich der Absender vor einer SPAM-Klassifizierung seiner Kunden-E-Mails fürchten muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf diesen &amp;amp;quot;Whitelists&amp;amp;quot; sind die Server-IP-Adressen von seriösen Versendern hinterlegt. E-Mails, die vom Server eines solchen als positiv bekannten Versenders stammen, werden von den Filtern nicht blockiert und kommen ungehindert beim Empfänger an. Bei folgenden Internet Service Providern stehen derzeit die Server des &lt;a href=&quot;http://www.lcom.info/index.php/lcom/produkte/e_mail_marketing/e_mail_versand&quot; title=&quot;E-Mail Versand durch LCOM&quot;&gt;LCOM E-Mail-Versand-Systems &lt;/a&gt;mailingpoint auf einer Whitelist: AOL, WEB.de, Bluewin.ch, Arcor, Freenet, GMX, Schlund + Partner sowie 1&amp;amp;amp;1 INTERNET AG.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gleiches gilt auch für die österreichische Whitelist der ISPA - Internet Service Providers Austria (Verband der österreichischen Internet-Anbieter). Der größte Teil der in Österreich versendeten E-Mails geht an Empfänger, die ihre E-Mail-Post auf E-Mail-Servern von ISPA-Mitgliedern haben. Deshalb kann auch für Österreich eine sichere Zustellung von Email-Newslettern zugesagt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Schwabacher Email-Versand-Service LCOM Kommunikationsdienste gewährleistet so als professioneller Email-Marketing-Dienstleister durch umfangreiche Maßnahmen die zuverlässige Versendung und Zustellung von E-Mails und Newslettern, die über das mailingpoint Email-Versand-System verschickt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;STRONG&gt;Über LCOM Kommunikationsdienste GmbH &amp;amp;amp; Co. KG Schwabach:&lt;/STRONG&gt;&lt;br /&gt; Die LCOM Kommunikationsdienste GmbH &amp;amp;amp; Co. KG blickt auf Direktmarketing-Erfahrungen seit 1996 zurück. Rainer Lammel und sein Team bieten im Bereich des Direkt-Marketings vier Service-Schwerpunkte an: professionelle E-Mail-Marketing-Kampagnen, regelmäßiger E-Mail-Newsletter-Versand, Faxversand und Mobile Marketing. Die LCOM Kommunikationsdienste leistet hier für Firmen ganz unterschiedlicher Branchen professionelle Unterstützung bei der Durchführung von Email-Marketing-Kampagnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Quelle: www.pressmap.de]&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 12:16:00 CET</pubDate>
			<guid>http://www.ispa.at/index.php?id=1623</guid>
		</item>
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